Wo bleibt der (Flachland-)Winter?

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Wir sind mitten in der Winterzeit, zumindest kalendarisch wie auch astronomisch. Und ja, in den Bergen (besonders oberhalb 2000 m) ist genug Schnee gefallen um den Wintersport geniessen zu können. Vor allem auf der Alpensüdseite liegt derzeit zum Teil mehr Schnee als im langjährigen Mittel, wie die nachfolgende Karte es schön veranschaulicht.

 

Eingefahrene Wetterlage

Bis Mitte Dezember brachten verschiedene Tiefdruckgebiete südlich der Alpen den satten Schneezuwachs, nördlich davon eine ausgeprägte Föhnphase. Mittlerweile ist nun die Wetterkonstellation folgendermassen: Tiefdruck bei Island und Nordeuropa, sowie Hochdruck über West-und Mitteleuropa. Die prägendsten Wind kommen aus Südwest- bis West (mild), für kurze Zeit aus Nordwest- bis Nordost (kühl). Trotz letzterem: Für kaltes Winterwetter ist dies nicht die beste Ausgangslage.

Damit kalte polare oder arktische Kontinetalluft den Weg nach Mitteleuropa nehmen könnte, sollte das Hoch etwas weiter weg von den Alpen zu liegen kommen. Zudem müsste es sich weit nach Norden ausdehnen, damit dort die Tiefdrucktätigkeit unterbunden werden könnte. Somit wäre ein Keil vorhandnen, welche die Zufuhr von milder Luft verhindern, den Weg für kalte Luft aber ebnen würde.

 

Keine Umstellung in Sicht

Zwar sind in der nächsten Zeit immer wieder kleine Ups & Downs im Temperaturbereich zu erkennen, einen markanten Kaltlufteinbruch ist aber nicht im entferntesten zu sehen. Die eingefahrene, viel zu milde Wetterlage geht also in die nächste Runde…

 

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