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Bruno Rutishauser

Diese Seite wird von einem 1-Mann-Unternehmen betrieben. Dieser ist bemüht die Seite mit wenn möglich immer brandaktuell zu halten, wie z.B. die auf der Frontseite ersichtlichen Warnungen (s.Screenshot)

Jedoch weilt dieser eine Mann auch mal in den Ferien oder ist anderweitig abwesend. In der Regel wird auch dann immer ein Auge auf das Wetter geworfen sowie um ein Update bemüht. Jedoch kann es dennoch zwischenzeitlich zu Aktualisierungsunterbrüchen kommen. Danke für das Verständnis 😉

Wie alles begann…

Schon als kleiner Knirps, das muss Ende der 80-er gewesen sein, interessierte und faszinierte mich das Wetter. Zum Beispiel wusste ich haargenau, das wenn im Sommer keine Heissluftballone in den Himmel gestiegen sind, dass dann möglicherweise ein Gewitter im Anzug war. Welcher Ballonfahrer geht schon ein Risiko ein. Nicht immer, aber doch auffällig oft bewahrheitete es meine Theorie. Zugegeben, vor dem Hintergrund was gerade in der Atmosphäre passiert, wie und warum es passiert, von all dem hatte ich natürlich damals überhaupt keine Ahnung. Aber ich wusste damals zum Beispiel ganz genau, auf welcher Seite ich im Schweizer Teletext suchen musste um auf die Wettervorhersage zu kommen! Nur lesen konnte ich Sie da noch nicht…
Täglich hörte ich damals auch um 12.25 Uhr auf DRS 1 die Prognosen von MeteoSchweiz an.Und ich hörte gaaaanz genau hin, damit ich auf gar keinen Fall was verpasste. Mein erstes „Messgerät“, welches ich mit meinem Papa damals gebaut hatte bestand aus drei mit Alufolie verpackten Teesieben, welche auf einem Pfahl montiert wurden. Damit konnte ich die Windstärke bestimmen. Was für einen Spass und Freude ich da hatte…  Heute heisst dieses Ding auf meinem Dach Anemometer, ist ein Stück moderner und professioneller und zeigt mir per Funkübertragung das gleiche an: Die Windstärke sowie die Windrichtung.

Das Interesse am Wetter hat mich all die Jahre nie verlassen. Ganz im Gegenteil: Ich lese Bücher über die Meteorologie, erkundige mich im Internet und vor allem bringe ich mir mein Wissen selber bei. Täglich sehe ich mir verschiedene Wettermodelle und Satellitenbilder an, analysiere die Messwerte meiner Wetterstation. Was kann ich aus eigenem Wissen und aus eigener Erfahrung für Schlüsse ziehen?! Wie schwer kommt z.B. ein Unwetter? Stimmen die verschiedenen Voraussetzungen für starke Gewitter? Oder welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit sich dieser hartnäckige Hochnebel – der schon 12 Tag über Teilen der Schweiz liegt – endlich einmal auflöst?
Im nachhinein ist meine Beurteilung darüber auch mal ernüchternd…. Aber immer wieder lehrreich.

Mit welchen Mitteln arbeite ich?

Einen Wetterbericht eines Wetterdienstes zu lesen um zu wissen wie das Wetter in der Kurz-und Mittelfrist wird wäre ja denkbar einfach und sehr langweilig. Es ist viel spannender selber die verschiedenen Wetterkarten zu konsultieren. Da es nicht nur ein, sondern viele verschiedene Wettermodelle gibt, ist es ein abwägen auf welches man nun schlussendlich vertraut und wie man mit dem umgeht. Dabei kann man schon mal auf das falsche Pferd setzen.

Dies sind nur einige Beispiele der verschiedenen Modellen, Satellitenbildern und anderen meteorologischen Arbeitshilfen die ich täglich besichtige, um dann eine neue Erkenntnis daraus schliessen zu können.

Quelle: Wetterzentrale.de / Meteociel.fr

Wenn es die Zeit zulässt schnapp ich mir meine Kamera, gehe raus und halte verschiedene Momente in Bildern fest. In unregelmässigen Abständen stelle ich diese in die Fotogallerie.

Meine Wetterstation:

Um euch die aktuellsten Wettermesswerte liefern zu können braucht es auch eine entsprechende semi-professionelle Messstation. Seit Mai 2013 besitze ich die kabellose Davis Vantage Pro2 ISS. Sie misst:

  • Temperatur
  • Temperatur 5 cm über Boden (seit Herbst 2018)
  • Luftfeuchtigkeit
  • Luftdruck
  • Windgeschwindigkeit und Windrichtung
  • Regen (in den Wintermonaten beheizt)
  • Globalstrahlung/Sonnenscheindauer

Der Windmesser befindet sich auf dem eigenen Hausdach in rund 12m Höhe. Die anderen Messungen – bis auf den Bodensensor –  erfolgen 2m über geschnittenem Rasen.

Die Messwerte werden über die weatherboxx via Router – meteoplug.com geleitet und sind  zum Schluss in der Grafik auf meiner Seite ersichtlich. Im 5-Minuten-Takt!

Und so funktioniert die Datenübermittlung:
meteoplug-cs3

11.12.2015: Technische Aufrüstung – Regenmessheizung von Swisswetter 

Zwar ist eine Regnmessheizung keine neue Erfindung, aber Sie wurde von Swisswetter.ch noch einen Zacken intelligenter optimiert.Der Clou an der Sache ist, dass die Regenmessheizung erst dann einschaltet wenn die Temperatur unter 4°C sinkt und schaltet auch wieder ab, sobald sie über den Wert steigt.Damit läuft Sie nicht einfach den ganzen Winter pausenlos durch und ist somit auch keine unnötige Energieschleuder (der Stromverbrauch ist im übrigen mini-minimal).Nun schmilzt fortlaufend der fallende Schnee und der Regenmesser kann seine Arbeit so ausführen wie er sich es gewohnt ist.

So sieht Sie aus:


Bildschirmfoto 2015-12-11 um 19.23.24Bildschirmfoto 2015-12-11 um 19.23.55
Installiert und die Kabel unter den Boden gezogen:
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13.10.2016: Technische Aufrüstung – Solarsensor für die Globalstrahlung 

 

Was wenn kein Regen fällt,ist es dann gleich sonnig? Kommt sicherlich so vor,nicht selten aber ist es aber auch bewölkt,es hat Nebel oder Hochnebel wo die Sonne nicht zum Vorschein kommt.Mit dem Solarsensor können wir zwar keine Sonne hervorzaubern,aber wir können damit Ihre Werte sehen.
Der Sensor nimmt die auf direktem Weg eintreffende Solarstrahlung auf, sowie die Strahlung, die über Streuung an Wolken,Wasser- und Staubteilchen die Erdoberfläche erreicht,der sogenannten Diffusstrahlung.Anhand der Höhe der Werte kann beurteilt werden,wie wieviel Sonne nun tatsächlich zu sehen war.

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Wetter !  Es ist so facettenreich und spannenend, so eindrücklich und auch manchmal beängstigend, mal erfreut es einem und mal schimpft man darüber. Aber sicher ist es nie langweilig.

Presse

 

Thurgauer Zeitung vom 6. Mai 2015

Thurgauer Zeitung
http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/amriswil/tz-am/Ein-Blick-fuer-die-Welt-der-Wolken;art123844,4214592

 

Oberthurgauer Nachrichten vom 8. März 2018


http://www.obna.ch/region/detail/article/nur-schoenes-wetter-ist-langweilig-00136302/

 

Oberthurgauer Nachrichten vom 31. Januar 2019

https://www.obna.ch/region/detail/article/amriswiler-wetter-auf-expansionskurs-00157318/