Tiefer Bodenseepegel

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Arbon am 23. September 2018

Der Regen in den vergangenen Wochen hat die Waldbrandgefahr zum grössten Teil gebannt und  der vielerorts in den Gärten vertrocknete Rasen hat sein Grün teilweise wieder bekommen. Somit haben zumindest die Flachwurzler vom Regen etwas profitiert. In grösserer Tiefe jedoch besteht noch massiv Nachholbedarf. Ein Blick in die Modelle zeigt aber, das kein „richtiger“ Regen in Aussicht steht.

Vielmehr reihen sich Hochdruckgebiete an Hochdruckgebiete und falls es Tiefdruck in unsere Nähe schafft, so bleibt es entweder dabei, dass noch vor Eintreffen in unsere Region die Regenfront verkümmert oder bestenfalls wenig und damit viel zu wenig Regen fällt. Es scheint, als wenn die Trockenperiode zu einem Dauerthema wird.

Schauen wir zusammen noch auf das eigentliche, oben im Titel benannte Thema: Der tiefe Bodenseepegel.

Bei uns am Obersee steht der aktuelle Pegel bei 395.17 m und liegt dabei etwa 40 cm unter dem Mittelwert der Jahresreihe 1981 – 2010 und rund 35 cm über dem bisher niedrigsten beobachteten Tagesmittel für den 26. September (gemessen im Jahre 2003).

Ganz klar liegt der Grund bei den geringen Niederschläge, welche seit Februar anhalten. Zum anderen (laut BAFU) weil der Schnee durch die grosse Wärme im Frühling rasch abschmolz.

Am Untersee liegt der Pegel übrigens rund 60 cm unter dem Mittelwert der Jahresreihe 1981- 2010 .

Aktueller Pegelstand Romanshorn 

Quelle: http://www.bodensee-hochwasser.info

Die Prognose für die Pegel sehen auch für die nahe Zukunft tendenziell einen sinkenden Trend voraus. Laut Bodensee-Hochwasser.info wird in den nächsten zwei Wochen am Bodensee-Obersee der bisher niedrigste für den jeweiligen Kalendertag gemessene Wasserstand jedoch nicht unterschritten.

Trend bis zum 3. Oktober

 

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