Starkregen: 24-Stundensummen

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Eine über der Schweiz liegende Luftmassengrenze brachte von Montag- bis Dienstagmorgen Regen, teilweise gewittrig verstärkt. Der Schwerpunkt konzentrierte sich aber entgegen mancher Modelle mehrheitlich westlich des Oberthurgau. Dort wo aber wiederholt Regenbänder vorüberzogen wurden mehrer Millimeter Niederschlag registriert. So wie in Güttingen, wo ein Gewitter am Montagnachmittag 14 mm in sehr kurzer Zeit brachte. Einmal mehr zeigt es aber auch, das nur wenige Kilometer weiter weg (Bischofszell) ein Bruchteil an Regen fallen kann.

Dies veranschaulicht auch die 24-Stundensummen von Montag-bis Dienstagmorgen (08-08 Uhr)

 

Die Niederschlagsanimation im gleichen Zeitraum zeigt, dass im Oberthurgau der flächige und auch der meiste Niederschlag erst in der zweiten Nachthälfte auf Dienstag fiel.

 

Pegelvorhersage Romanshorn

 

Blick über die Grenze

Während der Oberthurgau von Unwettern bei weitem verschont blieb, wurde Deutschland, dies insbesondere das Bundesland Bayern von einem schweren Hagelunwetter heimgesucht.

Die Radaranimation zeigt, dass die sogenannte Superzelle eine langen Atem hatte. Geboren in den frühen Nachmittagsstunden im Allgäu und auch nach Stunden auf ihrem Weg nordostwärts noch immer heftig am austoben. Erst nach etwa 6 Stunden und mittlerweile in Tschechien angekommen schwächte sie sich ab.

 

Quelle: Unwetteralarm.com

Bilder und Videos in den sozialen Medien zeigen mit welcher Wucht das Unwetter die Gegenden getroffen hat. Vor allem der grosse Hagel in Golfballgrösse (!) richtete massive Schäden an.

Fotogallerie

 

Videos aus Instagram

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