Der Altweibersommer zeigt sein Debüt

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Nach einem eher trüben Septemberbeginn folgt nun ein trockener und milder Wetterabschnitt  –  der Altweibersommer kehrt ein.

Was bisher geschah…

Besonders der vergangene Sonntag fiel sprichwörtlich ins Wasser: Ein vorüberziehender Höhentrog sowie ein Mittelmeertief sorgten für einen trüben und reichlich nassen Tag. Dabei fielen regional unterschiedliche Regensummen, geschuldet waren diese Unterschiede den eher konvektiv verstärkten Schauern am frühen Sonntagmorgen. An den einen Orten regnete es daher für kurze Zeit besonders intensiv wo an anderen Orten in der gleichen Zeitspanne nur ein Bruchteil davon vom Himmel fiel. Im Tagesverlauf fiel das kostbare Nass dann doch wieder ziemlich einheitlich verteilt.

Anbei die 24-Stundensummen (SO 0-0 Uhr):

  • Amriswil: 21.4 mm (eigene Messstation)
  • Amriswil: 37.9 mm (!) (Meteoschweiz) ein Kilometer voneinander entfernt….
  • Bischofszell: 36.6 mm
  • Güttingen: 33.9 mm
  • Uttwil: 31.4 mm
  • Roggwil: 22.2 mm

 

Das Hoch kommt!

Zwar zieht am Dienstag ein Höhentief von der Bretagne ins Mittelmeer, dieses bringt uns aber nur ein paar hohe Wolkenfelder. Ansonsten schiebt sich aus Westen der Hochdruckkeil immer weiter zu uns vor und wirkt auf unser Wetter weiter stabilisierend. Auf Donnerstag erreicht uns aus Nordwesten voraussichtlich eine schwache Front, jedoch dürfte diese ausser ein paar Wolken keinen Regen bringen. Im weiteren Verlauf der Woche verlagert sich das Hoch weiter Richtung Britische Inseln.

Mit der voranschreitenden Jahreszeit müssen wir aber am Morgen jeweils mit Nebel oder Hochnebel vorlieb nehmen. Zwar können sich diese derzeit im Tagesverlauf meistens noch gut auflösen. Mit der nassen Vorgeschichte, ergo gut durchnässten Böden und damit einem hohen Feuchtigkeitshaushalt sowie etwas Bise ist doch ein gewisses Risiko vorhanden, dass sich dieser ziemlich hartnäckig halten könnte, dies besonders ab Donnerstag. Ist dies der Fall bleibt es darunter auch eher kühl. Schleicht sich dieser dürften wir uns auf angenehme Temperaturen im Bereich um 20 Grad oder mehr freuen.

Bis über das kommende Wochenende hinaus ändert sich an der Wetterlage nichts grundlegendes.

 

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