Amriswiler Wetter

Föhndurchbruch bis an den Bodensee

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Wie bereits im vorigen Blog erwähnt,etabliert sich seit Sonntag eine starke Föhnströmung über den Alpen.Verursacht wurde diese Lage durch ein Sturmtief,das vor der französischen Küste in Richtung Grossbritanien zieht,schön zu sehen auf dem Satellitenbild,wie es nordwärts wirbelt. Übrigens: Es handelt sich bei der ganzen Föhnlage nicht nur um ein,sondern um mehrere, nacheinander ziehende Sturmtiefs www.amriswilerwetter.ch/foehnlage/ die dafür verantwortlich sind,das bis auf weiteres eine Föhnlage bestehen bleibt.Der stärkste Punkt wurde jedoch heute erreicht.

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Sturmtief vor der französischen Küste

Mit einem Druckunterschied von 15 hPa zwischen der Alpennord-und der Alpensüdseite (s.unten) fegte ein veritabler Sturm durch die Alpentäler.Die Differenz war heute so gross das er sogar bis weit ins Mittelland hinaus wirksam war.Ein eher seltenes Ereignis und deshalb auch spannend für unsere Region.

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Früh morgens um 5 Uhr spürte man von Amriswil bis Arbon praktisch noch gar nichts.Geht man aber noch etwas weiter ostwärts so vernahmen die Rorschacher bereits ein laues Lüftchen.Jedoch schwächte er sich nochmals kurz ab.Altenrhein aber in diesem Zeitraum bereits 18° Grad.Im weiteren Verlauf des Vormittags stiess der Föhn immer weiter vor und kurz vor 13 Uhr wurde es auch in Neukirch auf einen Schlag richtig warm.Der warme Föhnwind liess die Temperatur massiv ansteigen.Als wenn jemand buchstäblich mit dem Fön ins Gesicht bläst.In kurzer Zeit stieg das Thermometer von 8°C auf 17°C Grad! Überspitzt formuliert: Von der Arktis in die Karibik.

Bis nach Amriswil hingegen vermochte der älteste Urner nicht zu kommen.Das Windrad blieb auf West-bis Südwest und die Temperatur machte keine grossen Sprünge und stagnierte als Höchstwert bei rund 8°C.

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Nachtrag 19.30 Uhr

In den Abendstunden drehte der Wind auch in Amriswil auf Südost und damit floss Föhnluft zum Schluss auch noch bis zu uns raus.Zwar sehr sehr schwach und vom Wind kaum wahrnehmbar,dennoch machte es sich bei der Temperatur (rot) und bei der Luftfeuchtigkeit (grün) bemerkbar.

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